„Das einzige was uns trennt, ist der Atlantische Ozean“*

ÖKG_logo_hpResolution der Generalversammlung der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft am 2.3.2013

Die Österreichisch-Kubanische Gesellschaft (ÖKG) wurde 1969 gegründet, um ein besseres Verständnis für die Anliegen und Errungenschaften der kubanischen Revolution und für die aktuelle Situation Kubas zu fördern. Seit nunmehr über 40 Jahren fühlen wir uns der Vertiefung der freundschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem österreichischen und dem kubanischen Volk verpflichtet. Die ÖKG wird auch künftig das kubanische Volk, seine Revolution und seine Regierung solidarisch mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.

Neben der materiellen Hilfe – insbesondere bei Naturkatastrophen – wollen wir unsere politische Solidaritätsarbeit mit der Bevölkerung Kubas gegen die völkerrechtswidrige Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA, gegen die weltweite Medienkampagne gegen Kuba und für die Befreiung der „Cuban Five“ weiter verstärken.

Wir fordern die Europäische Union auf, gegenüber Kuba eine Position einzunehmen, die auf Gleichberechtigung und Fairness basiert und sich nicht weiter an der Durchsetzung der US-Blockade zu beteiligen. Österreich muss sich für die Aufhebung des „Gemeinsamen Standpunktes“ der EU, den es gegen kein anderes Volk der Welt gibt, einsetzen, und zugleich die bilateralen Beziehungen mit Kuba weiter ausbauen.

Wir fordern die sofortige Freilassung der „Cuban Five“ aus US-Haft und fordern nachdrücklich von der US-Administration, sicher zu stellen, dass von ihrem Land keine terroristischen Aktivitäten gegen Kuba finanziert, organisiert oder toleriert werden.

Wir verlangen die bedingungslose Respektierung der Unabhängigkeit und Souveränität Kubas, dies beinhaltet die sofortige Rückgabe des Flottenstützpunktes Guantánamo an Kuba.

Wir unterstützen den aktuellen Reformprozess in Kuba für die Weiterentwicklung des sozialistischen Modells und begrüßen ausdrücklich die emanzipatorischen Bestrebungen jener lateinamerikanischer Länder, die sich unter anderem in der Bolivarianischen Alternative für die Völker Unseres Amerika (ALBA) zusammengeschlossen haben. Mitten in der größten Krise der kapitalistischen Weltwirtschaft und des internationalen Finanzsystems zeigen uns Kuba und die ALBA-Länder einen neuen Weg zu einer gerechten und friedlichen Welt jenseits der Dominanz der Finanzmärkte, jenseits von kapitalistischem Konkurrenz- und Wettbewerbsdenken und jenseits von Freihandelsabkommen als neuer Form der Kolonialisierung.

Es lebe das unabhängige, freie und sozialistische Kuba!
Freiheit für die Cuban Five!
Hoch die internationale Solidarität!

Die Generalversammlung der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft

Wien, 2. März 2013, einstimmig beschlossen

* Leonardo ‘Urbano’ Tamayo Núñez, Freund und Kampfgefährten Ernesto „Che“ Guevaras, am ersten österreichischen Treffen der Solidarität mit Kuba 2009

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