ALBA-Austria zum Tod von Hugo Chavez

ALBA AustriaZwei große humanistische Revolutionäre von Weltbedeutung, Fidel Castro und Hugo Chavez begründeten am 14. Dezember 2004 die Bolivarische Alternative für die Völker unseres Amerikas, kurz ALBA genannt. Sie begründeten damit den Beginn eines solidarischen Emanzipationsprojekts der Länder Lateinamerikas und der Karibik. ALBA war und ist die Antwort auf das von Washington verfolgte kontinentale Freihandelsprojekt ALCA, das die Länder Lateinamerikas und der Karibik, von Alaska bis Feuerland, endgültig unter die politische, ökonomische und kulturelle Vorherrschaft des Imperiums bringen soll. Diesem neokolonialen und neoliberalen Projekt steht ALBA mit folgenden Zielen und Prioritäten gegenüber: Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Zusammenarbeit, partizipative Demokratie, Überwindung der Armut, des Hungers, der Arbeitslosigkeit, des Analfabetismus und der Wohnungsnot, kostenloser Zugang zu Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen und die klare Orientierung auf den Sozialismus.

Das auf Kooperation, Solidarität und Komplementarität basierende Integrationsmodell ALBA realisiert Schritt für Schritt die Träume von Simón Bolívar und José Martí von der politischen, ökonomischen und kulturellen Zusammenarbeit der „freien Republiken“ unseres Amerikas. ALBA gehören zur Zeit 10 Länder an, zuletzt ist Nicaragua beigetreten.
Im ALBA-Prozess sind Venezuela und Kuba die treibenden Kräfte. Venezuelas Petro-Dollars fließen nicht mehr in die Taschen der Oligarchie, der Spekulanten und der ausländischen Ölmultis, sondern helfen im gerechten Austausch anderen ALBA-Ländern, ihre Wirtschaft und Infrastruktur auszubauen. Kuba stellt seine intellektuellen Ressourcen zur Verfügung. Zehntausende kubanische LehrerInnen, ÄrztInnen und Techniker arbeiten in den ALBA-Länder zum gegenseitigen Nutzen.
Die Völker Lateinamerikas und der Karibik, aber auch wir und alle fortschrittlichen Menschen in der Welt trauern um Hugo Chávez, den eine bösartige Krankheit uns entrissen hat. Hugo Chávez kann nun den weiteren ALBA-Prozess nicht mehr befruchten und leiten. Das revolutionäre Volk Venezuelas und die Völker der anderen ALBA-Staaten wissen um die Bedeutung des ALBA-Prozesses für ihr Leben und für die Zukunft ihrer Kinder. Die zutiefst menschenwürdigen, revolutionären Ideen von Hugo Cháves sind ihre geworden. Die Menschen erkennen sich als Subjekte der Geschichte und werden, allen Interventions- und Störversuchen der Oligarchien und des Imperiums zum Trotz, weiter für die Ziele des ALBA-Prozesses und für den Sozialismus kämpfen.

Alfred Kohlbacher
Präsident von ALBA-Austria

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