Hungerstreik in US-Gefangenenlager Guantánamo weitet sich aus

Straflos gefoltert wird auf Kuba nur in der von den USA besetzten Guantanamo Bay.Foto: Reuters

Straflos gefoltert wird auf Kuba nur in der von den USA besetzten Guantanamo Bay.
Foto: Reuters

Trotz Ankündigung von Friedensnobelpreisträger Obama noch immer kein Datum für die Schließung des Lagers
Von Julia Zieger / amerika21.de

Guantánamo Bay. Die Häftlinge im US-Gefangenenlager Guantánamo führen erneut einen Hungerstreik durch. Wie ein Pressesprecher bestätigte, ist die Anzahl der Hungerstreikenden Insassen seit Freitag von 14 auf 21 gestiegen. Anlass für den Hungerstreik sei zum einen die Ungewissheit über die Dauer der Inhaftierung, aber auch die anhaltenden Durchsuchungen der persönlichen Gegenstände, vor allem der Korane, durch die Wärter, so die Anwälte der Betroffenen. Diese hatten in den seit 2012 stattfindenden Gerichtsverhandlungen gegen die Insassen immer wieder darauf hingewiesen, dass die dauerhafte Überwachung die vertraulichen Gespräche zwischen Anwalt und Klienten verletzen und einer mögliche Verteidigung entgegen stehen.

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