Kreuzzug gegen Kuba

maduro bus

Der frühere Busfahrer Nicolás Maduro zeigt sich im Wahlkampf gern am Lenkrad

Venezuelas Opposition führt Wahlkampf mit Hetze gegen Havanna. Präsident Nicolás Maduro warnt: Antikommunismus ermöglichte schon Holocaust
Von André Scheer / Junge Welt

Venezuelas geschäftsführender Präsident Nicolás Maduro hat die Opposition aufgefordert, in ihrer Kampagne gegen die Regierung des südamerikanischen Landes nicht zu weit zu gehen. Sollten sich die Rechten »bis zu einem Extrem treiben lassen, von dem es keine Rückkehr mehr gibt«, könnten sie ihre bisherigen politischen Spielräume verlieren. Venezuela werde dann »von der friedlichen Revolution, die wir bisher gehabt haben, zu anderen, ebenfalls verfassungsmäßigen Kampfformen übergehen, zu einer anderen Art Revolution, die wir bis an die Wurzeln radikalisieren würden«. Das sagte er einem Bericht der Tageszeitung Correo del Orinoco zufolge am Montag (Ortszeit) in Caracas während einer Gesprächsrunde mit Intellektuellen aus Lateinamerika. In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, daß »einige Teile der deutschen Gesellschaft es in ihrem Antikommunismus erlaubt haben, daß Adolf Hitler an die Macht kam und der Holocaust geschah«. Die schlimmsten Verbrechen der Geschichte seien mit dem Haß auf eine Ideologie oder ein Volk begründet worden, erklärte Maduro. Er zog eine Linie zur Gegenwart: »Heute führt die venezolanische Rechte eine antikubanische Kampagne voller Haß und Ausländerfeindlichkeit«.

Weiterlesen auf jungewelt.de

Siehe auch: Putschistengipfel in Buenos Aires (im Online-Abo der Jungen Welt)

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