Anti-Kuba-Bloggerin Sánchez sagte Argentinienreise ab

Die Anti-Kuba-Tournee von Yoani Sánchez wird von heftigen Protesten begleitet

Die Anti-Kuba-Tournee von Yoani Sánchez wird von heftigen Protesten begleitet

Die Proteste gegen ihre Treffen mit rechten Politikern, Putschisten und Unterstützern faschistischer Diktaturen machen sie offenbar krank
Text: Volker Hermsdorf / Junge Welt

Die kubanische Systemgegnerin Yoani Sánchez hat am Sonntagabend (Ortszeit) überraschend ihre geplante Reise nach Argentinien abgesagt. Dort wollte sie an einem viertägigen Treffen von rechten Politikern, Putschisten und Unterstützern faschistischer Diktaturen in den argentinischen Städten Rosario und Buenos Aires teilnehmen.

»Ich mußte meine Reise nach Argentinien leider aus gesundheitlichen Gründen streichen«, lautete eine knappe Twitter-Mitteilung von Sánchez, die üblicherweise lange Erklärungen zu jeder ihrer Aktivitäten und Pläne abgibt. Tatsächlich scheint die vom Verband der privaten Medienbesitzer Lateinamerikas (Sociedad Interamericana de Prensa, SIP), der sich bisher vor allem durch die Unterstützung faschistischer Putsche und Diktaturen hervorgetan hat, zur Vertreterin für Kuba ernannte Vorzeigedissidentin, Angst vor den Reaktionen von sozialen Organisationen und Menschenrechtsvertretern in Argentinien bekommen zu haben.

Weiterlesen auf jungewelt.de

Siehe auch: Yoani Sánchez und die extreme Rechte in Brasilien

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