UNO-Menschenrechtskommissarin fordert Schließung von Guantánamo

UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay

UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay

von Julia Zieger / amerika21.de

Washington/Havanna. In einer Stellungnahme vom 5. April hat die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay die USA aufgefordert, das Gefangenenlager in Guantánamo-Bay zu schließen. Pillay sieht es als „klaren Verstoß gegen internationales Recht“ an, dass die USA bisher keine Schritte unternommen haben, ihrer Absichtserklärung nachzukommen, das Gefangenenlager, in dem sich derzeit 166 Häftlinge befinden, zu beseitigen. Sie sei deswegen von der US-Regierung „sehr enttäuscht“, so Pillay . Der Hungerstreik sei wenig überraschend, da er eine „verzweifelte Aktion“ der Häftlinge darstelle, sich Gehör zu verschaffen.

Offiziellen Berichten zufolge befinden sich derzeit 41 Häftlinge im Hungerstreik. Seit Beginn der Protestaktion im Februar variieren die offiziellen Zahlen und die der Anwälte der Häftlinge stark. Die Anwälte, die von rund 130 hungerstreikenden Gefangenen ausgehen, werfen den Behörden vor, absichtlich die Zahlen niedrig zu halten und den Ernst der Lage zu ignorieren.

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