»El Gringo« in Haft

Finanziert aus dem Ausland: Ausschreitungen von Regierungsgegnern in Caracas

Finanziert aus dem Ausland: Ausschreitungen von Regierungsgegnern in Caracas

Venezuelas Behörden verhaften US-Amerikaner, der Unruhen nach der Präsidentschaftswahl ­finanziert haben soll. Millionen Dollar für Oppositionsgruppen
Von André Scheer / Junge Welt

Die gewaltsamen Ausschreitungen nach der Präsidentschaftswahl vom 14. April in Venezuela wurden offenbar direkt aus den USA angeleitet und finanziert. Am Donnerstag informierte der venezolanische Innenminister Miguel Rodríguez Torres in Caracas bei einer Pressekonferenz über die am Vorabend erfolgte Festnahme eines 35jährigen US-Bürgers. Timothy Hallett Tracy, der über eine geheimdienstliche Ausbildung verfüge, habe oppositionellen Jugendgruppen Geldmittel ausländischer Nichtregierungsorganisationen überbracht und diese zu gewaltsamen Aktionen angestachelt. Parallel habe er Beziehungen zu regierungsnahen Organisationen geknüpft, offenbar um sich so vor einer Entdeckung zu schützen. Er sei am Internationalen Flughafen Maiquetia festgenommen worden, als er das Land verlassen wollte.

Der Inlandsgeheimdienst SEBIN habe in den vergangenen Monaten gegen ein Netzwerk ermittelt, das bei der Behörde den Codenamen »Conexión Abril« erhalten habe, so der Minister weiter. Alle Indizien hätten in dieser Zeit darauf hingedeutet, daß es bis zum Wahltag ruhig bleiben, die Ergebnisse der Abstimmung jedoch nicht akzeptiert werden würden. Das sei dann auch so eingetreten, erläuterte er.

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