Kolumbien/Peru: ÖGB & AK fordern österreichischen Nationalrat zur Ablehnung auf

anti_treatyNachdem das Europäische Parlament im Dezember des Vorjahres – allem Protest von europäischen und kolumbianischen Gewerkschaften und NGOs zum Trotz – für das von der EU-Kommission vorgelegte Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kolumbien/Peru (siehe Bericht des ÖGB-Europabüros) gestimmt hat, liegt es nun an den nationalen Parlamenten der EU-Mitgliedsstaaten, das Freihandelsabkommen schlussendlich zu ratifizieren.

Anfang April haben ÖGB-Präsident Erich Foglar und AK-Präsident Rudolf Kaske in einem Brief alle Abgeordneten des österreichischen Nationalrats zur Ablehnung des vorliegenden Freihandelsabkommens aufgefordert. Insbesondere die verheerende Menschenrechtslage und die “fortgesetzten Verletzungen fundamentalter Gewerkschaftsrechte”, die in den verbindlichen Regelungen des Freihandelsabkommens unerwähnt bleiben, würden durch das Abkommen legitimiert, so der Brief.

Weitere Informationen:

ÖGB-/AK-Brief an die Abgeordneten des österreichischen Nationalrates
Kolumbien: EU-Freihandelsabkommen und Menschenrechte (GPA-djp Blog “Gewerkschaftliches aus aller Welt”)

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