Kuba alphabetisiert in 30 Ländern

Wayuu-Indigene in Venezuela nehmen an der Misión Robinson teil (Quelle: Franklin Reyes, Wikipedia)

Wayuu-Indigene in Venezuela nehmen an der Misión Robinson teil (Quelle: Franklin Reyes, Wikipedia)

Seit zehn Jahren Alphabetisierung mit dem Programm „Yo, sí puedo“. 775 Millionen Menschen sind laut UNESCO Analphabeten, fast zwei Drittel Frauen
von Eva Haule / amerika21.de

Havanna. Mehr als sieben Millionen Menschen in 30 Ländern haben bislher am kubanischen Alphabetisierungsprogramm „Yo, sí puedo“ (Ich kann das!) teilgenommen. Dies sagte der Leiter für Jugend- und Erwachsenenbildung des Lateinamerikanischen und karibischen Institutes für Pädagogik, José del Real, bei einer Pressekonferenz in Havanna. Anlass war das zehnjährige Bestehen des Programms. Aktuell werden mehr als eine Million Menschen nach der „Yo, sí puedo“-Methode unterrichtet.

Zum ersten Mal wurde die Methode ab dem Jahr 2003 mit der Alphabetisierungskampagne der Regierung von Präsident Hugo Chávez in Venezuela umgesetzt. An der „Misión Robinson I“, wie das Programm heißt, nahmen über eine Million Venezolaner teil. Dabei flossen frühere Erfahrungen aus der Arbeit in Ländern wie Haiti und Mexiko ein. Das Programm funktioniert durch Unterricht per Video und wird durch Bücher oder Broschüren ergänzt. Ebenso wichtig ist ein „Lernhelfer“ (Facilitador): eine Person aus der gleichen Gemeinde, die durch Spezialisten geschult wird, um ihren Nachbarn beim Lernprozess zu helfen.

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