Kuba: Warnung vor Krise auf globalem Nahrungsmittelmarkt

Einige der "Großen" auf dem Lebensmittelmarkt

Einige der „Großen“ auf dem Lebensmittelmarkt

von Klaus E. Lehmann / amerika21.de

Havanna. Vertreter des kubanischen Zentrums zur Erforschung der Weltwirtschaft (Centro de Investigaciones de la Economía Mundial) haben vor einer unvorhersehbaren Entwicklung des globalen Nahrungsmittelmarktes gewarnt. Die Nachfrage werde weiter wachsen, während das Angebot hinter dieser Entwicklung her hinkt. Dieser Trend könne nur durch Investitionen, Forschung und mehr Produktivität in der Landwirtschaft aufgehalten werden.

Bei der Untersuchung der Gründe für die allgemeine Preissteigerung auf dem Lebensmittelmarkt geben die kubanischen Experten verschiedene Faktoren an. Hervorgehoben werden die Instabilität der internationalen Finanz- und Währungsmodalitäten in Verbindung mit den neuen Spekulationsinstrumenten bei Lebensmitteln, den Handelsbeschränkungen und den landwirtschaftlichen Subventionsstrategien in den entwickelten Ländern. Weiter spielen die Subventionierung von Biotreibstoffen und das Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens in den Entwicklungsländern eine Rolle. Hinzu kämen eine geringe Zunahme der landwirtschaftlichen Produktivität, geringere Investitionen in die Landwirtschaft und der Mangel an natürlichen Ressourcen. So genannte äußere Faktoren wie der Klimawandel und die Entwicklung der Erdölpreise müssten ebenso beachtet werden.

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