Internet »a lo cubano«

Surfen auf Kuba: Vor kurzem wurden 118 neue Internetcafés eröffnet

Surfen auf Kuba wird immer beliebter

Die Kubaner surfen trotz der relativ hohen Kosten mit wachsender Begeisterung
von Rainer Schultz / Neues Deutschland

Kuba hat mit offiziell 25 Prozent eine sehr niedrige Internetdichte. Das heißt, nur jeder vierte Kubaner hat Zugang zum Netz. Von dieser Zahl ist zudem ein Großteil abzuziehen, der eigentlich nur Zugang zum kubanischen Netz hat, dem Intranet. Der Hauptgrund: Das Internet wird von USA-Technologie dominiert und die ist aufgrund des 1962 von der Supermacht verhängten Embargos in Kuba nur schwer verfügbar. Daraus resultieren extrem hohe Kosten für Satellitenverbindungen. Vorbehalte der Regierung taten ein Übriges, dem Internet Grenzen zu setzen.

In den letzten Jahren hat sich jedoch viel getan. Computerkurse gehören zum Pflichtfach an jeder kubanischen Grundschule. Die Informatikhochschule UCI – 2002 gegründet – bildet jährlich mehr als 1000 Fachleute aus. Um die begrenzten Kapazitäten nicht zu überlasten, erhalten Studierende und Professoren dort eine monatliche Quote, berichtet Pepote, der als Absolvent seit einigen Jahren in Caracas in der Netzwerkadministration arbeitet. »Als Student hatte ich 200 Megabytes im Monat.« Damit habe er oft auch den Facebook-Status seiner Familie aktualisiert, weil sie selber keinen Zugang hatte, fügt der 32-Jährige lächelnd hinzu.

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