Kubas Blogger machen den Etablierten Druck

Auch in Kuba wird das Internet zunehmend zur Debattenplattform

Auch in Kuba wird das Internet zunehmend zur Debattenplattform

Kubanische Presse will sich reformieren
von Harald Neuber / Neues Deutschland

Die etablierten kubanischen Medien sind in den vergangenen Jahren vor allem durch den verbesserten Zugang zum Internet und das damit einhergehende Wachstum der Bloggerszene unter Druck geraten. In nicht wenigen Fällen wurden Debatten über Missstände im Internet geführt, während man in der offiziellen Presse über diese Themen kaum etwas erfuhr. Schon in den 1990er Jahren – vor dem Anschluss Kubas an das World Wide Web – hatten gesellschaftskritische Diskurse mehrheitlich in der Literatur und Kunst stattgefunden. Der Romanautor und Träger des Nationalen Literaturpreises Kubas, Leonardo Padura, zeigte sich daher noch vor wenigen Jahren davon überzeugt, das der zeitgenössische kubanische Roman die Rolle eingenommen hat, »die der Journalismus verlassen hat oder nicht mehr zu erfüllen fähig war«. Seinen Job als Journalist in Kuba hatte er deswegen an den Nagel gehängt.

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