„15 Jahre sind eine Schande“

ICAP-Besuch in WienICAP: „Internationales Treffen für die Freiheit der Fünf“
vom 11. bis zum 13. September 2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

wenige Tage vor dem 15. Jahrestag der grausamen und ungerechten Einlieferung von Gerardo Hernández, Antonio Guerrero, Fernando González, Ramón Labañino und René González in Gefängnisse der USA berufen wir Euch dringend zu einem Treffen für die Freilassung der Fünf ein, das am 12. September 2013 im Tagungspalast in Havanna stattfinden soll.

Wir benutzen die Gelegenheit, um den Freundinnen und Freunden aus 23 Ländern zu danken, die an der zweiten Jornada „Fünf Tage für die Fünf“ in Washington DC teilgenommen haben, zu der das Internationale Komitee aufgerufen hatte und die von zahllosen Organisationen, solidarischen Gruppen in 65 Ländern, Persönlichkeiten, Parlamenten und Regierungen der ganzen Welt unterstützt wurde. Mit demselben Kampfgeist werden wir weitermachen, heute gestärkt durch die ermutigende Anwesenheit des Helden der Republik Kuba René González Sehwerert unter uns.

Das aktuelle Szenario bietet keine andere Alternative als auf die weltweite Solidarität zu setzen, um die Bevölkerung der USA zu erreichen. Die Richterin Lenard hat sich zu den außerordentlichen Rechtsmitteln oder Habeas-Corpus-Verfahren von Gerardo, Ramón, Antonio und Fernando nicht geäußert. Das Gericht hat auch nicht über die Anträge entschieden, mit denen die Regierung gezwungen werden soll offenzulegen, was sie über die illegale Operation verbirgt, mit der sie eine Gruppe von Journalisten und Kommunikationsmedien organisierte, anleitete und bezahlte, damit diese eine Haß- und Drohkampagne verwirklichten, die das Verfahren in Miami gegen unsere Genossen zur Farce werden ließ.

Gerardo hofft weiterhin, daß man ihm eine mündliche Verhandlung zubilligt, in der er den schwerwiegendsten und völlig falschen Anklagepunkt widerlegen könnte, wegen dessen er dazu verurteilt wurde, im Gefängnis zu sterben. Der Gerichtshof hat nicht über den ungewöhnlichen Antrag der Regierung entschieden, der darauf abzielt, einen substantiellen Teil des Habeas-Corpus-Antrags zu entfernen, auch nicht über den Antrag, Washington aufzufordern, die Satellitenbilder des Vorfalls vom 24. Februar 1996 vorzulegen. Ihre Verheimlichung während jetzt schon 17 Jahren ist der beste Beweis für die völlige Illegalität des schlimmsten Anklagepunktes, der gegen Gerardo geltend gemacht wurde.

Dieses komplizierte Szenario hat unseren Kampf niemals bremsen können. Wir werden weiterhin den internationalen Druck mit kreativen Initiativen verstärken. Wie René vor dem kubanischen Parlament versicherte: „Die ausgefahrenen Wege führen uns nicht zur Gerechtigkeit“.

Millionen von US-Bürgern verbleiben von dieser Wahrheit ausgeschlossen, und es wird dringlich, die öffentliche Meinung zu erreichen – von Person zu Person und mit Hilfe der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, damit sie Obama auffordern, von seinen Vorrechten als Präsident Gebrauch zu machen und Gerardo, Ramón, Antonio und Fernando freizulassen.

15 Jahre sind eine Schande!
Freiheit für die Fünf, jetzt!

Programm „Internationales Treffen für die Freiheit der Fünf“ (10.-15.9.2013)

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