Geteiltes Echo

eu_cubaKuba: Reaktionen auf EU-Beschluß zur Aufnahme von Gesprächen zur Normalisierung der Beziehungen
von Volker Hermsdorf, Havanna / junge Welt

Der Beschluss der EU-Außenminister zur Aufnahme von Verhandlungen über die Normalisierung der Beziehungen zu Kuba hat in Havanna und Miami gegensätzliche Reaktionen ausgelöst. Auch die Forderung des Exgouverneurs von Florida nach Beendigung der US-Blockade erzeugte unterschiedliche Echos.

Kubas stellvertretender Außenminister Rogelia Sierra bestätigte am Montag (Ortszeit) die Bitte der EU um Gespräche, bekräftigte dabei aber zugleich auch die Bedingung seines Landes, dass diese ohne Vorbedingungen und Diskriminierung sowie unter Respektierung der Souveränität und des gegenseitigen Verzichts auf Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Staaten erfolgen müssten. EU-Botschafter Herman Portecarero unterstrich am gleichen Tag auf einer Pressekonferenz in Havanna das Interesse der europäischen Länder an einer Verbesserung der Beziehungen. Er hob besonders die Vorreiterrolle Kubas in der Staatengemeinschaft Lateinamerikas und der Karibik (CELAC) hervor, die Ende Januar auf deren Gipfeltreffen in der kubanischen Hauptstadt deutlich geworden sei. Der EU-Diplomat gab offen zu erkennen, dass es den von ihm repräsentierten Ländern vor allem um wirtschaftliche Interessen geht und der Konfliktkurs gegenüber dem ersten sozialistischen Land des Kontinents dem Ansehen der Europäer in Lateinamerika geschadet habe.

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