London verweigert René González Einreisevisum

reneAm Freitag beginnt in London eine international und prominent besetzte Anhörung zum Fall der »Cuban Five«, der fünf in den USA inhaftierten Aufklärer. Zwei von ihnen sind inzwischen wieder frei und konnten in ihre kubanische Heimat zurückkehren: René González im vergangenen Jahr und Fernando González vor wenigen Tagen. Doch die Repression gegen sie geht offensichtlich weiter. Nun haben die britischen Behörden René González das Einreisevisum für das Vereinigte Königreich verweigert, so dass er vermutlich nicht, wie vorgesehen, am Freitag bei der Veranstaltung auftreten kann. Dort sollte er als Hauptzeuge über die Verfolgung der kubanischen Antiterroristen durch die US-Behörden aussagen. Die Beweisaufnahme soll vor allem die Hintergründe für die Einschleusung der kubanischen Ermittler in Terrorgruppen, die vom Süden der USA aus Anschläge gegen das benachbarte Kuba vorbereitet haben, die Umstände ihrer Verhaftung, des umstrittenen Gerichtsverfahrens und der drakonischen Strafen, die gegen sie verhängt wurden, aufklären.

Wie die Tageszeitung der Kommunistischen Partei Britanniens, »Morning Star«, am Dienstagabend in ihrer Onlineausgabe berichtete, besitzt René González ein französisches Visum, das für den gesamten europäischen Schengen-Raum gilt – nicht aber in Großbritannien. Offiziell erklärte London, dass die Visaverweigerung sich auf Bestimmungen stütze, wonach Menschen, die mehr als vier Jahre inhaftiert waren, die Einreise versagt werden kann.

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