Vorgetäuschte Lernfähigkeit

clinton-hillary-nameUS-Politikerin Hillary Clinton revidiert in Autobiographie nur scheinbar ihre Position zu Kuba
von Volker Hermsdorf / junge Welt

In ihrer weltweit am Dienstag erschienenen Autobiographie »Hard Choices« (deutscher Titel: »Entscheidungen«) fordert Hillary Clinton unter anderem das Ende der US-Blockade gegen Kuba. Da der bereits im Vorfeld inszenierte Medienrummel um das Buch von den meisten US-Kommentatoren als Auftakt zu ihrer Präsidentschaftskampagne für das Jahr 2016 bewertet wird, liegt der Schluss nahe, dass die bisherige Kuba-Politik nicht weiter als mehrheitsfähig gilt.

Die Selbstdarstellung der »Polit-Streberin« (New York Times) lässt allerdings nicht nur in Bezug auf Kuba kaum Hoffnungen zu, dass sich mit Clinton im Weißen Haus tatsächlich irgend etwas an der Politik der vergangenen Jahre ändern würde. Ganz im Gegenteil. Die 66jährige, deren unter Lachsalven im US-Fernsehen vorgetragener Kommentar zur Ermordung des libyschen Staatschefs Muammar Al-Ghaddafi (»Wir kamen, wir sahen, er starb«) im Oktober 2011 unvergessen ist, täuscht in ihrem 944 Seiten starkem Buch eine Lernfähigkeit vor, die sie selbst widerlegt.

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