Grußadresse zum Hiroshima-Gedenktag 2014

JAPAN-ABOMB-PRAYER-LANTERNSLiebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde!

Wir schreiben das Jahr 2014 – 100 Jahre ist es her, als der 1. Weltkrieg begann. Hat die Menschheit denn seither nichts gelernt?

Es herrscht wieder Krieg! Live im Fernsehen müssen wir mitverfolgen, wie unschuldige Menschen im Bombenhagel auf Gaza sterben, während die Kriegstreiber auf beiden Seiten weiter Öl ins Feuer gießen. Der ukrainischen Militäraktion gegen die eigene Bevölkerung in der Ost-Ukraine fielen laut UNO-Angaben zwischen Mitte April und dem 26. Juli 1.129 Menschen zum Opfer. Zehntausende sind auf der Flucht. In über 30 Ländern dieser Erde werden aktuell kriegerische Konflikte ausgefochten. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs haben auf unserer Erde tausende inner- oder zwischenstaatliche Kriege stattgefunden, bei denen ca. 60 Millionen Menschen ihr Leben lassen mussten.

„Wann hört das endlich auf?“, fragen wir uns jedes Jahr, wenn wir uns zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am Wiener Stephansplatz versammeln.
Wie kann der Teufelskreis des Mordens durchbrochen werden?

Solange es Rüstungskonzerne gibt, die am Krieg verdienen, solange es Regierungen und religiöse Fanatiker gibt, die ihre Macht dadurch erhalten, in dem sie die Menschen untereinander ausspielen, solange es Medien gibt, die mit ihrer Kriegspropaganda den Hass schüren, solange wir in einem System leben das Kriege erzeugt, wird es keinen Frieden geben.
Dem Krieg müsste „lediglich“ der Boden unter den Füßen weggezogen werden. Dazu müssten aber viele Menschen zuerst den Fuß auf den Boden bekommen und dieses kriegerische System gemeinsam überwinden. Eine Alternative, die für dauerhaften Frieden sorgt, muss erkämpft werden!

Denn „was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzten. Ein Zehntel der Energien, die die kriegführenden Nationen verbrauchen, ein Bruchteil des Geldes, das sie mit Handgranaten und Giftgasen verpulvert haben, wäre hinreichend, um den Menschen aller Länder zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen.“
(Albert Einstein, 1933)

Viva la paz! Es lebe der Frieden!

Mag. Michael Wögerer
Vorsitzender der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft (ÖKG)

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