Angola lobt den Internationalismus und die Solidarität Kubas

paulo_angolaDie Entscheidung Kubas, die angolanische Volksbewegung MPLA zu unterstützen, war der Anfang der Geschichte einer Freundschaft, die „dauerhaft und unzerstörbar“ ist.

Luanda – Kuba zahle heute einen sehr hohen Preis für die Verteidigung seiner Unabhängigkeit und dafür, dass es sich internationalistisch und solidarisch verhalte, so Juliao Mateus Paulo („Dino Matrosse“), Generalsekretär der Volksbewegung zur Befreiung Angolas (MPLA) gestern bei einer Pressekonferenz in Luanda anlässlich der kürzlich freigegebenen Dokumente, die enthüllen, dass der ehemalige US-Außenminister Henry A. Kissinger geheime Pläne hatte, 1976 Luftangriffe gegen Kuba zu befehlen, weil das Land ein Militärkontingent nach Angola geschickt hatte.

„Kuba wird immer noch für seinen Internationalismus bestraft, und dafür, dass es die Rechte seines Volkes und seine Unabhängigkeit verteidigt, wie auch die der Völker, die ihrerseits für ihre Freiheit kämpfen“, erklärte der Politiker laut PL. Er erinnerte daran, dass die Entscheidung Kubas, die MPLA zu unterstützen, den Anfang der Geschichte einer Freundschaft darstelle, die „dauerhaft und unzerstörbar ist“.

Er betonte, dass man sich auf dieser kleinen Insel „mit der edlen Sache des angolanischen Volkes solidarisierte, und dabei auch den Verlust an Menschenleben in Kauf nahm“.

Die Dokumente, die zur Bibliothek des Ex-Präsidenten Gerald R. Ford gehörten, wurden auf Anfrage einer US-Forschergruppe des Natioanlen Sicherheitsarchivs deklassifiziert und am 1. Oktober von der „New York Times“ veröffentlicht. Aus diesen Akten geht hervor, dass Kissinger eine Gruppe von Funktionären zusammengerufen hatte, um mögliche Repressionsmaßnahmen gegen Kuba auszuarbeiten, weil es auf Bitten von Luanda Militär nach Angola geschickt hatte.

Die „New York Times“ enthüllte, dass geplant war, Häfen und militärische Installationen in Kuba anzugreifen. Es habe auch ein Plan bestanden, Marineinfanterie zur Basis in Guantánamo zu schicken, dem kubanischen Gebiet, das seit 1902 illegal von den Vereinigten Staaten besetzt wird. Der von Kissinger unter der Präsidentschaft von Gerald Ford eingefädelte Plan sah den Einsatz von Dutzenden von Kampfflugzeugen und die Verminung der kubanischen Häfen vor.

(Quelle: Granma Internacional)

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