Kubanischer Staat zahlt seinen Bauern ab Juni mehr Geld für landwirtschaftliche Produkte

Cuba heute

cuba-congreso-de-la-anap-9 Delegierte der Kleinbauernvereinigung ANAP beim Kongress (Quelle: Cubadebate)

Havanna. Der 11. Kongress der kubanischen Kleinbauernvereinigung ANAP ist am Sonntag zu Ende gegangen. Die 695 Delegierten diskutierten in verschiedenen Arbeitsgruppen über Themen wie die steigenden Lebensmittelpreise und die Förderung der Produktion des Agrarsektors. Als nächster Schritt der Landwirtschaftsreform wurde auf dem dreitägigen Kongress eine deutliche Erhöhung der staatlichen Ankaufpreise angekündigt, die ab dem 1. Juni in Kraft tritt.

Die hohen Kosten für Nahrungsmittel bildeten das zentrale Thema bei den Debatten des Kongresses. Trotz gestiegener Produktion haben sich die Preise für Grundnahrungsmittel in Kuba in den vergangenen Jahren teilweise um zweistellige Prozentsätze erhöht. „Die Löhne sind heute die gleichen, aber die Preise steigen weiter an“, erklärte ein Delegierter aus der Provinz Villa Clara. Als Ursache dafür wurden neben den privaten Zwischenhändlern auch fehlende Anreize zur Produktion genannt. Von den Delegierten wurde unter anderem vorgeschlagen, die Präsenz der Kooperativen auf den…

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